Tour 7 Zwieselbacher Roßkogel 3081m

Skitour mit Bernhard und Armin

Eigentlich sollte es dieses Wochenende auf den Großvenediger gehen, aber ds Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. So haben wir am Donnerstag noch schnell eine Tour für wenigstens Freitag ausgesucht. Wieder mal ins Sellrain….

Nun zur Tour: Vom Gasthof Haggen ging es nach Südwesten flach hinein ins lawinenbedrohte Kraspestal. Einige Lawinen waren links und rechts des Weges zu sehen und bei der Abfahrt hatten wir sogar das Gefühl als seien es noch mehr geworden. Bald ist auf dem Weg eine Steilstufe, die sog. erste Zwing, zu bewältigen. Sie führt, durch oder über eine steile, enge Bachschlucht und ist nicht ganz leicht zu begehen (mit Harscheisen durchstiegen).

Danach geht es flach an einer Jagdhütte vorbei bis zum Talschluss beim Muggenbichl. Hinter dem Muggenbichl dreht die Routen nach links (Südosten) ein und führt durch ein weiteres Tälchen zu einem Steilhang hin.

Unter dem westseitigen Steilhang wendet man sich wieder nach rechts (Süden) und steigt durch die zweite Zwing – eine erneute, jedoch weniger steile Engstelle – empor. Oben angelangt, durch flaches Muldengelände, nach Südwesten, oberhalb vom Kraspessee vorbei, bis zu einer Steilstufe (links) – ca. 2750 m. Hier schwenkt man aus dem Becken nach Süden ein und erklimmt die Steilstufe zum Kraspesferner hinauf. Anschließend flach nach Süden und rechts um einen Rücken herum sich nach Westen wendend.

Den Kessel unter dem nun sichtbaren Gipfel umgeht man rechts, also an seinem nördlichen Rand, und wandert in einem großen Linksbogen auf den Gipfelaufbau zu. Am rechten Rand der Gipfelflanke empor zum Grat, dort machten wir unser Skidepot und über den Grat zum Gipfel. Unser erster 3000er mit Tourenski.

Hoffentlich bleibt er nicht allein.

Die Abfahrt ging super, in der 1. Zwinge schaffte ich sogar noch einen three sixty ….

Danke an Armin und Bernhard für die Tour.

Tour 6 Geocaching mit Andrea in Rothenburg ob der Tauber

Das muss ich doch auch mal in mein Tourenbuch schreiben. Geocaching mit Andrea.

Man könnte ja glatt glauben ich bin nie zuhause und das stimmt auch. Aber manchmal nehme ich dann auch Andrea mit.

Tour 5 Skitour 23.02. im Rofan

Mit Armin im Rofan. Zuerst auf die Rofanspitze und dann Seekarlspitze von links und rechts….

Blick von der Rofanspitze

Der Hang rechts der Seekarlspitze musste umbedingt auch gemacht werden, war echt geil.....

Armin hat, wie immer eine super Tour ausgesucht

Und natürlich geht nix ohne Bommelmütz von Micha

Tour 4 Skitouren mit Ela und Bill im Sellrain

Hochzeitsreise

Ela und Bill hatten von uns zu Ihrer Hochzeit ein Wochenende in den Bergen geschenkt bekommen. Nach gefüllt hunderten von nicht übereinstimmenden Terminen hatten wir`s nun endlich doch geschafft. Auch war es von Vorteil, dass die beiden unter die Tourengänger gekommen sind. So wählte ich wieder mal das Sellrain und ebenso das Hotel www.praxmar.at als Ausgangspunkt aus.

Die erste Tour ging Richtung Lampsenspitze 2875m.

Ich wählte diese, da der Aufstieg einfach ist und eine angenehme Abfahrt bot. Aber es zog sich schon der Start hin, da meine zwei „Frischlinge“ nicht so recht wussten, welche Kleidung heute, bei strahlendem Sonnenschein die Richtige wäre. So ergab es sich, dass wir nach 50hm die erste Pause brauchten, da die „Fünfte Lage“ wieder in den Rucksack durfte.

Sehr gemächlich gingen wir nun die Tour weiter an, doch Bill bekam Probleme mit seinen Schuhen und so mussten wir eine Pause zum kleben der Blasenpflaster machen.

Der Blick in die Ferne zeigte den noch weiten Weg. Beide kämpften sich aber die Tour bis zum Skidepot hoch. Respekt!

Nach einer Futterpause machten wir uns langsam wieder startklar für die Abfahrt, dann über kam Ela der Ehrgeiz, Skidepot ist nicht der Gipfel und so zogen wir die Sache nun doch bis zum Gipfel durch. Bill war bratfertig.


Die Abfahrt erwies sich aber wieder als super und meine beiden Newcomer waren in Ihrem Element.

 Leider hatten wir am nächsten Tag kein Glück mit dem Wetter und waren schon drauf und dran nach Hause zu fahren, doch da kam mir der Gedanke „Schaffzoll“ geht immer. Gesagt getan. Aber diese Idee hatte nicht nur ich. Wir ergatterten den letzten Parkplatz am Stausee und machten uns bei Schneefall und Nebel auf den Weg.

Bill hatte schon früh Pech und zu seinen Blasen kam nun auch noch eine gebrochene Steighilfe dazu. Doch wieder rum zog er die Tour durch.

Ela af und und davon.....

Fazit: Zwei schöne Tage im Sellrain und gerne wieder eine Tour mit Euch Beiden.

 

Tour 3 vom 24.01. bis 26.01. Skiwochenende in Südtirol

Dusser, Elias und I

Am Freitagnachmittag machten sich Dusser, Elias und ich auf den Weg zu Helene nach Oberwielenbach in Südtirol. Da das Wetter nicht immer mitspielte benötigten wir länger als geplant. Erst gegen 20 Uhr trafen wir in der Pension www.falkenstein.it ein.
Am Samstag ging es nach dem Frühstück schon früh los, so dass wir gegen halb Neun schon an der Piste waren. Es dauerte dann aber doch noch, denn wir mussten ja noch die Karten kaufen usw.


Die ersten Schwünge mit Elias (9J.) waren gemacht und schon bei der dritten Abfahrt klappte es so gut, dass er gar nicht mehr anhalten wollte. So war es schnell Mittagszeit, doch auch hier hatte es der Kleine eilig, denn er wollte unbedingt noch einige Kilometer machen, bevor es ins Hallenbad ging. Das Cron4 war ein echtes Highlight für Ihn, Rutsche warmes Wasser, Freibecken, alles da. Wir kamen die 2 Stunden gar nicht auf die Liege.


Nun freuten wir uns schon auf das Abendessen und auf Steve. Micha war mit Steve ebenfalls nach Bruneck gekommen, um Steves 40zigsten Geburtstag alleine zu feiern. Da gingen Ihnen aber die Augen auf, als Sie uns am Nachbartisch erblickten. Nach dem Essen gingen wir in die Bar und fast hätten wir den Geburtstag noch erlebt, doch kurz nach23 Uhr wollte dann doch jeder ins Bett und wir verlegten die „Feier“ auf Sonntag. Wir waren schon lange wieder auf der Piste, bis Micha und Steve aus dem Bett kamen. Denn der strahlende Sonnenschein vom Vortag musste Wolken und leichtem Schneefall weichen. Elias war so gut drauf wie am Vortag. Schwarze Pisten fuhr er genauso, wie er meinen Spuren ausserhalb der Piste folgte. Ich musste nun darauf achten nicht zu unvorsichtig zu sein, damit er nicht in Schwierigkeiten kam. Auf die Frage wann wir abreisen würden, sagte er nur 16 Uhr ist früh genug.

Tour 2 am 17.01. und 18.01. Skitourenwochenende im Sellrain

Skitour auf den Schaffzoll:

Erst gegen Mittag kamen wir am Freitag in Kühtai an. Südseitig waren die Hänge ohne Schnee. Also viel die geplante Tour aus. Als Ersatz entschieden wir uns für den Schaffzoll.

Vom kleinen Parkplatz neben der Staumauer machten wir uns auf den Weg. Zuerst überquerten wir diese, danach ein kurzes Stück auf einem Weg, ansteigend Richtung Westen. Knapp bevor der Fahrweg endet, steigt man durch lichten Wald in das Mittertal auf. Ein Bach wird an einer geeigneten Stelle überquert. Richtung Westen durch ideales Schigelände bis in eine Höhe von 2100 m.Hier quert man nach rechts zu einem breiten Rücken, den man nun wieder Richtung Westen verfolgt. Hat man den Gipfelhang erreicht, haben wir uns etwas links gehalten, zum Südgipfel (2426 m).

Die Abfahrt war ein Traum. Mir jedenfalls hat es gut gefallen.

Anschließend machten wir uns auf nach Praxmar in unser Alpenhotel. Nach einer kurzen Kaffeepause war Sauna angesagt. Anschließend Abendessen und wir begannen mit der Planung für den nächsten Tag, da der Lawinenberichte eine 3 ausgab und wir vorab beschlossen hatten, bei einer 3 nicht auf den Zischgeles zu gehen überlegten wir welche Touren möglich wären.

Wir fanden eine, aber kamen mit dem Wirt ins Gespräch und dieser sagte uns, dass es wohl kein Problem mit dem Zischgeles gäbe. So beschlossen wir diesen zu machen. Letzte Sicherheit sollte uns der Tourenwetterbericht am nächsten Tag beim Frühstück geben.

 

Auf zum Zischgeles:

Die 3 in der Lawinenwarnstufe blieb stehen für den Zischgeles. Auch meldete der Wetterbericht Fönsturm, ab Mittag, also los! Kurz nach 8 begann die Tour. Vor uns startete eine ca. 12 köpfige Gruppe, welche eine angenehme Spur zogen. Doch konnten wir nicht lange mit Ihnen Schritt halten, ich glaube die wollten zum zweiten Frühstück wieder unten sein.

Eine kurze Wegbeschreibung:

Vom Parkplatz folgten wir zunächst dem Weg oberhalb des Parkplatzes bergauf. Hinter einer Linkskehre gelangten wir schließlich an eine Hütte. Dort orientierten wir uns nun in Richtung Südwesten. Dabei geht es stets auf einem sanften Geländerücken bergwärts. So erreichten wir nach einer Weile die Schäfalm, die sich auf einer Höhe von rund 1900 m befand. Anschließend hielten wir uns weiterhin südwestlich und passierten einige Geländestufen bis wir eine Mulde, das so genannte Kamplloch erreichten. Nun ging es in Kehren den steilen Hang hinauf. Auf einer Höhe von rund 2700 m steuerten wir den Felskamm zu unserer linken an und hielten uns dann etwas unterhalb rechts.

Schon wenige Meter später eröffnete sich uns ein herrlicher Blick auf den markanten Gipfel mit Gipfelkreuz. Leider konnten wir schon sehen, dass am Gipfel der Fön durchbrach. Je höher wir nun kamen desto mehr Wind schlug uns entgegen.

Auf 2945hm machten wir unser Skidepot, hier trafen wir auch die anderen wieder. Keine ging an diesem Tag auf den Gipfel, auch wir beschlossen die Ski anzulegen und schnell wieder einige Meter nach unten zu kommen, da es dort oben keinen Spass machte.

Die Abfahrt klappte besser als erwartet, also hatte unser Tiefschneetraining im Dezember doch etwas gebracht.

Schöne Tour!

Tour 1 am 12.01.14

Skitourenrunde am Brauneck

Nach einigen Trainingstagen im Bay. Wald war es an der Zeit mal 1000hm zu überwinden. Doch wollten wir auch nicht all zu weit fahren und deshalb war, kurz entschlossen, das Brauneck unser Ziel.

Da schönes Wetter angesagt war, machten wir uns früh auf den Weg, denn wenn erst mal die Mingerer erwachen, ist in Lenggries wahrscheinlich der Teufel los. So aber kamen wir störungsfrei am Parkplatz vom Draxllift an und wunderten uns dennoch wie wenig Schnee selbst hier lag.

Die so gennate DAV Variante für den Aufstieg war nicht möglich und so blieb nur die Piste über. Doch waren auch nicht alle Lifte geöffnet und dadurch die Pisten als Aufstieg gut für uns zu nutzen.

Auf halber Strecke trafen wir einen „hiesigen“, welcher uns einige Tipps für schöne Abfahrten gab. Wir gingen jedoch noch ein Stück dem Trappelpfad nach, kurz unterhalb der Gipfelstation wendeten wir uns dann aber doch, wie angeraten, Richtung Tölzerhütte. Nach zwei kurzen Abfahrten (mit Fell) zogen wir unsere Spur dem Idealhang hoch, bis unter den Latschenkopf. Kurz die Sonne genießen, runter mit den Fellen, rauf mit den warmen Klamotten und dann abfahren.

In drei, vier Etappen ging es runter bis zur Anderlalm. So richtig machte sich bei mir der Tiefschneelehrgang noch nicht bemerkbar. Jetzt hieß es aber wieder anfellen und über die Folrihütte zurück ins Pistengebiet. Wir konnten anschließend auf geschlossenen Pisten wieder zur ins Tal und zum Heckweck.

Bei der Abfahrt lernten wir nun auch die Liftbetreiber zu verstehen, da sich eine richtige Schlage von Tourengängern am frühen Nachmittag anschickte das Brauneck zu  bezwingen.

Mit gut über 1000hm hatten wir unser Ziel erreicht und machten uns auf den Heimweg.

Wir trafen die Spätstarter auf dem Gipfel und fuhren nun zu fünft. Nach einem Geburtstags – Einkehrschwung prüfen wir die letzten Pisten, welche Elias noch fehlten und dann machten wir uns auf den Weg zum Fahrzeug. Micha und Steve blieben noch einen Tag länger. Armin brachte uns gut und sicher nach Hause und damit war schon wieder ein WE rum.